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Sachspendenaufruf für Syrien mit großer Resonanz

By 23. Februar 2021 No Comments

Der Aufruf zum Spenden von Hilfsgütern für Flüchtlingslager im Nordwesten von Syrien hat große Resonanz gefunden. Trotz der schlechten Wetterbedingungen durch den Schneefall, sind sehr viele Sachspenden von Gemeindemitgliedern aus Lippstadt im Pfarrzentrum in Overhagen abgegeben worden.

Malek Khaleel, in Syrien geboren und als Sozialpädagoge im Jugendwerk Rietberg (JW) tätig, hatte die Idee, in den Wohngruppen der Jugendhilfeeinrichtung um Sachspenden für die Notleidenden in den Flüchtlingslagern seiner Heimat zu werben. Die Kinder, Jugendlichen und Mitarbeiter des JW waren sofort einverstanden. Gemeindereferentin Irmgard Salmen bot die Unterstützung durch einen Aufruf in den katholischen Kirchengemeinden in Lippstadt an.

Erwartungen übertroffen

Über die Aktion sagte Irmgard Salmen: „Die Resonanz übertraf die Erwartungen.“ Beim Verladen der Hilfsgüter packten viele mit an: Mitarbeiter, Kinder und Gemeindemitglieder. Und es wurde schnell klar: Der zunächst geplante Weitertransport mit Bulli und Anhänger reichte nicht.

Ein LKW vom Caritas-Warenhaus in Werl wurde organisiert und mit Mitteln aus dem Flüchtlingsfonds des Bistums finanziert. So konnten die vielen Sachspenden rechtzeitig nach Berlin gebracht werden. Von dort aus wurden die Hilfsgüter vom Verein Syrien Hilfe e.V. zentral auf einen Seecontainer verladen und nach Syrien verschifft.

„Die Zusammenarbeit zwischen dem Jugendwerk Rietberg und dem Pastoralen Raum Lippstadt war eine erfolgreiche Aktion“, bewertete Irmgard Salmen die Aktion.

Bilder vom Verladen in Overhagen. Auf dem Foto vor dem Bulli stehend: (vlnr) Karl-Heinz Burghardt, José Schrage sowie Kinder und Jugendliche aus dem Jugendwerk und Malek Khaleel.

Hier sind noch mehr Bilder von der Aktion zu sehen.